

Anmerkungen zu ReportSmith Version 2.5.2
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Inhalt
I.    Neue Features in dieser Version
II.   Anmerkungen ber die Installation der Borland Database
      Engine (BDE)
III.  BDE Treiber fr InterBase und Informix
IV.   Anmerkungen ber die Installation von ODBC
V.    BDECFG.EXE und BDE-Verbindung fr Paradox
VI.   Die Sortierung bestimmen
VII.  Warnungen und bekannte Probleme
VIII. Internationalitt
IX.   nderungen gegenber der Vorversion
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I. Neue Features in dieser Version

Mit ReportSmith 2.5.2 knnen Sie jetzt noch mehr Arten von Berichten
entwerfen. Auch ist das Erstellen von Berichten noch einfacher geworden.

Die neuen Mglichkeiten dieser Version:
-Haupt-/Detailberichte, um aus mehreren Berichten einen einzigen
 zu machen (heterogene Daten).
-Gruppieren, Sortieren oder Zusammenfassen von Daten 
 kann nun lokal oder auf dem Datenbankserver geschehen.
-Zugriff auf Daten mit den BDE-Treibern von Borland.
-Spalten eines Berichts nur fr Abfragen oder nur als Werte 
 einschlieen.
-Die aktualisierte ReportBasic-Makrosprache.
-Seitenzusammenfassungen, um Zusammenfassungen fr jede einzelne
 Seite des Berichts anzuzeigen.
-Datenwrterbcher, um die Datenansicht leichter zu gestalten.


Undokumentierte neue Features
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A. Namenseditor fr Datenbankquellen
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Das Verwaltungstool von Datenwrterbchern enthlt jetzt einen 
Namenseditor fr Datenbankquellen. Damit knnen Sie den Namen, der 
einer Datenbankquelle innerhalb einer Ansicht des Datenwrterbuchs 
zugewiesen ist, ndern. Um den Namen der Datenbankquelle zu ndern, 
sind folgende Schritte ntig:

1. Whlen Sie Datei|Namen der Quelldatenbank bearbeiten, um das
   Dialogfenster Quelldatenbanknamen-Editor zu ffnen.

2. Whlen Sie das Wrterbuch, dessen Quellnamen Sie ndern
   mchten. Wenn das Wrterbuch auf Basis einer lokalen Datenbank 
   wie dBASE oder Paradox erstellt wurde, werden die Quellnamen 
   angezeigt. Wenn das Wrterbuch auf Basis einer Serverdatenbank 
   erstellt wurde, mssen Sie sich zuerst in der Datenbank anmelden, 
   bevor der Name angezeigt wird.

3. Whlen Sie den Quellnamen, den Sie bearbeiten wollen und geben
   den neuen Namen im Feld Neuer Quelldatenbankname ein.

4. Whlen Sie Umbenennen und der neue Name erscheint in der
   Liste der Namen.

5. Whlen Sie Fertig.

B. Datenstze vorladen
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ReportSmith bietet jetzt unter Tools|Optionen die Option an,
Datenstze vorzuladen. Wenn die Option Datenstze vorladen nicht
markiert ist, ldt ReportSmith nur soviel Datenstze, wie zur 
Anzeige bentigt werden. Wenn diese Option markiert ist, werden 
alle Datenstze geladen. Diese Option ist zu empfehlen, wenn Sie
Berichtsabfragen mit vielen nderungen benutzen.

C. Neue lokale SQL-String-Funktionen fr BDE
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Zwei String-Funktionen sind nun verfgbar: upper und lower. Das
folgende Beispiel zeigt deren Anwendung. Diese Funktionen knnen
sowohl in der Auswahl als auch in abgeleiteten Feldern verwendet
werden.

select *
from customer
where upper(Name) = "TODD JONES"

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II. Anmerkungen zur Installation der Borland Database Engine
(BDE)

Bemerkung: Auf die Borland Database Engine (BDE) wird in einigen
Teilen des Produkts und der Dokumentation als IDAPI verwiesen.

ReportSmith installiert automatisch die BDE-Treiber fr dBASE und
Paradox. Diese BDE-Treiber untersttzen die folgenden Tabellentypen
von Borland:

- dBASE fr DOS Typ 3 (III) und 4 (IV)
- dBASE fr Windows Typ 5 (5.0)
- Paradox fr DOS Typ 3 (Version 3.5) und 4 (Version 4.0)
- Paradox fr Windows Typ 5 (Version 5.0)

Bemerkung: ReportSmith untersttzt gegenwrtig nicht den neuen
Datentyp BLOB.

Sie knnen aber auch ODBC-Treiber dazu benutzen, eine Verbindung
zu den Tabellen dBASE Typ 3 (III) und 4 (IV) und Paradox Typ 3 
(Version 3.5) und 4 (Version 4.0) herzustellen.

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III. BDE-Treiber fr InterBase und Informix

ReportSmith bentigt die passenden BDE-Treiber und SQL-Links von
Borland, um eine Verbindung mit InterBase und Informix Datenquellen
herzustellen. ReportSmith erkennt whrend der Installation 
bestehende InterBase und Informix Datenquellen. Benutzen Sie 
das Konfigurationsprogramm (BDECFG.EXE), um zustzliche InterBase
und Informix Aliase zu konfigurieren und einzurichten.

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IV. Anmerkungen ber die Installation von ODBC

Whrend der Installation von ReportSmith knnen Sie whlen, ob
Sie die Treiber fr ODBC 1.0, die im Produkt enthalten sind,
installieren mchten. Wenn diese Treiber aktueller sind als 
diejenigen, die bereits auf Ihrem Rechner installiert sind,
werden die alten Treiber von der Installation berschrieben. 
Anderenfalls werden existierende ODBC-Treiber nicht berschrieben.

Die Installationsroutine von ReportSmith erzeugt einen Namen fr
jeden ODBC-Treiber, den Sie installieren. Jeder Name besteht aus
dem Prfix RS_ und dem Datenbanknamen (z.B. RS_dBASE). Diese Namen 
erscheinen in der Liste der Typen von ReportSmith. Wenn Sie diese
Quelldatenbanknamen nicht beibehalten mchten, knnen Sie diese 
leicht mit Hilfe des Programms ODBC in der WINDOWS-Systemsteuerung
ndern oder lschen.

Diese Version von ReportSmith untersttzt Treiber fr Microsoft 
ODBC 1.0 und 2.0.

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V. BDECFG.EXE und BDE-Verbindungen fr Paradox

 -    Wenn die Pfadangabe fr NETDIR in BDECFG.EXE falsch ist
      oder fehlt, kann ReportSmith Paradox SQL nicht korrekt 
      aufbauen.
      Um die Einstellung fr NETDIR zu korrigieren oder zu
      bestimmen, whlen Sie Paradox aus der Liste der vorhandenen
      Treiber im BDE-Konfigurationsprogramm, und tragen den Ort 
      fr pdoxusrs.net ein. Wenn Sie den Pfad nicht kennen, fragen
      Sie Ihren Systemadministrator.
      Nachdem Sie ein gltiges Verzeichnis fr diese Datei bestimmt
      haben, drcken Sie die Eingabetaste und Datei|Speichern, 
      bevor Sie das BDE-Konfigurationsprogramm verlassen.

 -    Ebenso sollten Sie den Pfad zur Netzwerksteuerdatei im
      Konfigurationsprogramm der Paradox Engine (PXENGCFG.EXE) 
      einstellen und einen gltigen Benutzernamen eintragen.

 -    Wenn Paradox in einer Netzwerkumgebung luft und Anwender
      gemeinsam auf Paradox-Daten zugreifen wollen, MSSEN alle 
      Anwender den gleichen Pfad zur Netzwerksteuerdatei gesetzt 
      haben. 

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VI. Die Sortierung bestimmen

In dieser Version von ReportSmith wird das Sortieren mglichst
lokal durchgefhrt. ReportSmith bestimmt automatisch, ob die 
Sortierung lokal oder auf dem Server durchgefhrt wird, abhngig 
vom verfgbaren Speicher oder der Festplattenkapazitt.
Um die lokale Sortierung zu deaktivieren, machen Sie folgenden
Eintrag in [OptionsSection] der RPTSMITH.INI:

LocalSort=0

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VII. Warnungen und bekannte Probleme

  a.  Wenn Sie ber BDE eine InterBase-Verbindung herstellen, mu
      jeder InterBase-Server und jede USER ID ein eigenes Alias
      haben.

  b.  Auf Felder in Berichtskpfen kann die Option Anpassen nicht
      angewendet werden.

  c.  Text und FoxPro ODBC-Treiber knnen nicht als Datenquelle
      einer benannten Verbindung verwendet werden.

  d.  Einige Komponenten von Drittanbietern sind u.U. unter
      Windows95 fr Client/Server-Anbindungen nicht verfgbar.
      Fragen Sie den Hersteller bzw. Vertreiber der Komponente 
      nach eventueller Verfgbarkeit.

  e.  Der neue Microsoft ODBC 2.0 Text-Treiber untersttzt keine
      Dateinamen mit Erweiterungen. Um Textdateien zu ffnen, 
      benennen Sie die Dateien um, so da sie keine Erweiterungen
      haben oder benutzen Sie aus ReportSmith heraus Tabellenaliase.

  f.  Wenn bei Verbindungen zu Oracle Tabellen- oder Spaltennamen 
      Kleinbuchstaben enthalten, machen Sie folgenden Eintrag in
      der Datei RS_SQLIF.INI im Abschnitt [Oracle]:

      IDQUOTE="


  Datenwrterbuch
  -----------------
  a.  ODBC- und BDE-Verbindungen fr dBASE werden vom
      Datenwrterbuch als vollkommen verschiedene Verbindungen 
      behandelt, ebenso wie Paradox ODBC- und BDE-Verbindungen.

  b.  Wenn eine Datenwrterbuchansicht mit einem Laufwerks- oder 
      Verzeichnismapping erstellt wird, das sich von der
      Verbindung unterscheidet, mit der sie in ReportSmith 
      verbunden ist, wird die Ansicht des Wrterbuchs nicht 
      angewendet. Um die Ansicht anzuwenden, erstellen Sie entweder 
      eine zustzliche Quelldatenbank innerhalb der ersten Ansicht
      oder eine zustzliche Ansicht.

  c.  Im Namen eines Datenwrterbuchs sind keine Apostrophe
      erlaubt.

  d.  InterBase-Felder, die den gleichen Name wie die Tabelle
      besitzen (z.B. country.country), knnen nicht in einem
      Datenwrterbuch verwendet werden, nachdem die Operation
      Alle Ausschlieen durchgefhrt wurde und umgekehrt.

  e.  Datenwrterbcher knnen in dBASE mit dem Microsoft ODBC
      2.0 dBASE-Treiber nicht erstellt werden. 
      Bemerkung: Eintrge in einem Datenwrterbuch knnen auf 
      den 2.0-Treiber verweisen.

  f.  Datenbankgruppierungen funktionieren nicht genau, wenn
      Datenwrterbcher benutzt werden.


  Makrosprache
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  a.  Die Befehle CloseReport und CloseRS geben nicht einen Wert
      <>0 zurck,wenn der Anwender die Aufforderung zum Speichern
      mit Abbrechen beendet. Diese Funktionen geben bei 
      fehlerfreier Ausfhrung 0 zurck, im Fehlerfall einen Wert
      <>0 (z.B. kein Report geffnet, um CloseReport anzuwenden).

  b.  Str2Date, Date2Str und DateField sind veraltete Befehle,
      die aus Kompatibilittsgrnden beibehalten wurden. An 
      Ihrer Stelle sollten die neuen Datums-/Zeitfunktionen 
      benutzt werden.

  c.  In den Ereignissen "Vor dem Laden des Berichts" und "Nach
      dem Laden des Berichts" darf der Befehl LoadReport 
      nicht verwendet werden.

  d.  Der Befehl LoadReport kann nicht dazu verwendet werden,
      Berichtsvariablen zu initialisieren, die sich im 
      Detailabschnitt eines Haupt-/Detailberichts befinden.

  e.  Damit ein Menpunkt fr alle Berichte deaktiviert ist,
      fhren Sie den entsprechenden Makrobefehl im Ereignis
      "Anwendungsstart" aus oder setzen Sie ein '!' vor den
      zu deaktivierenden Menpunkt.

      Beispiel: EnableMenu "!Datei|Neu"

  f.  Der Befehl SelectReport kann nicht im Dialog Makrobefehle
      ausgefhrt werden.


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VIII. Internationalitt 


A. Um fr eine SQL-Oracle-Verbindung die Zeichenbersetzung
   OEM<==>ANSI zu aktivieren, tragen Sie Folgendes in RS_SQLIF.INI ein:

   [Oracle]
   LD=ldname
   
   wobei ldname der Sprachtreiber ist, der die bersetzung
   vornehmen soll.
   In der Online-Hilfe von BDECFG oder dem Benutzerhandbuch der
   Borland SQL-Links finden Sie eine Liste der Sprachtreiber.


B. Um fr eine SQL-Server-Typ-Verbindung einschlielich Sybase
   die Zeichenbersetzung OEM<==>ANSI zu aktivieren, tragen Sie 
   Folgendes in RS_SQLIF.INI ein:


   [SQL Server]
   LD=ldname
   
   wobei ldname der Sprachtreiber ist, der die bersetzung
   vornehmen soll.
   In der Online-Hilfe von BDECFG oder dem Benutzerhandbuch der
   Borland SQL-Links finden Sie eine Liste der Sprachtreiber.


C. Um die Generierung von SQL zu ermglichen, das dem
   lokalisierten Datumsformat eines Servers entspricht,
   aktualisieren Sie die entsprechende Sektion von RS_SQLIF.INI.
   Fr einen Server, der Datumswerte im Format dd/mm/yyyy erwartet,
   fgen Sie in der Sektion fr die entsprechende Verbindung 
   die folgende Zeile ein:

   DateTimeFormat=""'"dd\/mm\/yyyy hh:mm:ss"'""



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IX.  nderungen gegenber der Vorversion

A.   BDE-Aliase stehen nun im Feld Verbindungstyp zur Verfgung.
     Die Information ber den Alias wird aus der Datei IDAPI.CFG gelesen,
     und Felder wie Server- und Anwendername werden automatisch eingefgt.

B.   Negative Whrungsfelder fr SQL-Server werden nun korrekt angezeigt.

C.   Geschwindigkeitssteigerung fr alle Datenbanken beim Einlesen und 
     Bearbeiten von Datenstzen.

D.   Das Whrungsformat in Kreuztabellen bleibt konstant. So wird
     z.B. in einem Report, der in den USA mit $ formatiert und in ein anderes
     Land gesendet wurde, das $-Format beibehalten. Die Formatierung wird
     sich nicht in das lokale Whrungsformat ndern, das in der
     Systemsteuerung angegeben wurde.
     BEMERKUNG: Datums-/Zeitformate und Dezimal-/Tausenderzeichen werden
     sich gem den Einstellung in der Systemsteuerung ndern.

E.   Das Datenmengenobjekt CONNECT der Makrosprache erkennt nun korrekt
     benannte Verbindungen.

F.   Der Schutzverletzungsfehler, der entstand, wenn man Spalten mit der Maus
     in Kopf-/Fuzeilen zog, die Kopf-/Fuzeile lschte und dieses Feld neu
     einfgte, ist beseitigt.

G.   Das Problem mit fehlenden GDI-Ressourcen nach dem Drucken von Reports
     ist beseitigt. Beispiel: Nach 50-maligen Drucken eines Report in
     einer einzigen Sitzung von ReportSmith waren die GDI-Ressourcen
     bedeutend geringer geworden.

H.   Es gibt eine neue Einstellung fr Oracle, die Synonyme in einem SQL-
     Statement nicht mit ihrem Besitzer qualifiziert.

     Fgen Sie den folgenden Eintrag in den Abschnitt [Oracle] der Datei
     RS_SQLIF.INI ein:
     QualifySynonymsWithOwners=0

I.   In der ReportSmith Runtime knnen nun Schalter der Schalterleiste
     per Makro aktiviert und deaktiviert werden.

J.   In der ReportSmith Runtime werden Berichte nie im Entwurfsmodus
     geladen.

K.   Das Problem mit individueller Sortierfolge in Kreuztabellen mit
     internationalen Formaten wurde gelst.

L.   Das Problem mit 2 Grafiken im gleichen Abschnitt wurde gelst.

M.   Makros, die mit dem Ereignis "Vor der SQL-Ausfhrung" verbunden sind,
     werden nun ausgefhrt.

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